Bildergalerien
Ministrantenausflug 2025 der Seelsorgeeinheit
Am Samstag, den 19. Juli 2025, machten sich 46 Ministrantinnen und Ministranten unserer Seelsorgeeinheit gemeinsam mit vier Begleitpersonen und Pfarrer Jan Lipinski auf den Weg zu einem spannenden und ereignisreichen Ausflug. Schon die Fahrt im komfortablen Reisebus war geprägt von fröhlicher Stimmung und Vorfreude auf den Tag.
Am Vormittag besuchten wir den Seepark Pfullendorf, wo sich die Gruppe in zwei Teams aufteilte: Während rund zwei Drittel der Minis ihr Geschick auf den kreativen Bahnen des Abenteuergolfs erprobten, zeigten die anderen ihr Talent beim Fußballgolf. Nach dem sportlichen Vergnügen stärkten wir uns bei einem gemütlichen Picknick im Grünen und sammelten neue Energie für den weiteren Tag.
Am Nachmittag stand Kultur auf dem Programm: Das imposante Kloster Salem öffnete uns seine Türen. Bei einer spannenden Führung entdeckten wir den Garten, die historischen Pferdeställe, den ehrwürdigen Bet- und Speisesaal und den eindrucksvollen Kreuzgang. Ein echtes Highlight war die spontane Einladung zur Besichtigung der prächtigen Sakristei und Schatzkammer des Münsters. Der freundliche Mesner führte uns voller Begeisterung durch sein "Heiligtum" und ließ uns an seinem reichen Wissen teilhaben – ein besonderer Moment, der allen in Erinnerung bleiben wird.
Zurück in Orsingen ließen wir den Tag bei einem fröhlichen Pizzaessen gemeinsam ausklingen. Bei ausgelassener Stimmung tauschten wir uns über die vielen Erlebnisse des Tages aus.
Den feierlichen Abschluss bildete ein Gottesdienst in der Kirche in Orsingen, an die vielen Minis teilnahmen. Besonders erfreulich war, dass neun Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Seelsorgeeinheit den Gottesdienst mitgestalteten und so den Tag würdig beschlossen.
Der Ausflug war ein voller Erfolg und bot viele gemeinsame Erlebnisse, gute Stimmung und echten
Zusammenhalt. Vielen Dank an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben!
Wetten dass!? Streuobswiese go´s Europapark
Wer um die Wallfahrtskirche Rorgenwies unterwegs ist, kennt auch den Weg zum Gnadenbrunnen. Dort kommt man an einer saftigen Wiese vorbei, deren Grashöhe problemlos Tiere und Kinder überragen würde. Es wuchert soweit das Auge reicht. Die Kirchengemeinde kostet das einmalige jährliche Mulchen eine ordentliche Stange Geld. Geld, das man stattdessen vor allem für Menschen vor Ort einsetzen könnte.
So kam mir die Idee: Wie gewinne ich die Rorgenwieser oder Leute aus dem Krebsbachtal für´s Mähen oder Mulchen der großen Wiese und das 2-3 Mal im Jahr und verbinde das mit einem wertschätzenden Dankeschön passender Art? – An Pfingsten war es dann so weit und am Ende des Hochamts schlug ich der Bevölkerung meinen humorvoll präsentierten Deal vor: Findet in zwei Wochen eine Lösung für die Wiese und ich setze den sonst notwendigen Betrag des professionellen Mähenlassens passend für euch um!
Das packte wohl den Ehrgeiz der älteren Minis von Rorgenwies, sodass direkt nach der Messe eine Ortsbegehung und Planung stattfand. Wäre kein Feiertag gewesen, hätten die Jungs wohl direkt losgelegt😉 Mit Rat und Tat der Väter war der Plan schnell klar und einige Tage später wurde bei sommerlicher Hitze mit leckeren Fleischkäsweckle ein Vormittag lang gemäht und gefuhrwerkt. Schweißtreibend, aber mit einer großen Gaudi war das Werk vollbracht. Die jungen Leute taten etwas zur Gemeinschaftsstärkung, powerten sich aus und bekommen natürlich ihren Wunsch erfüllt: gesponserter Ausflug in den Europapark.
Die Rorgenwieser Bevölkerung, die Wallfahrer und ich sind richtig stolz auf euch und wir sagen alle: DANKE! Merci vielmals! 😊
Der 2. Schnitt steht dann im September an😉
Sommerliche Segensgrüße
Pfr. Jan Lipinski
PS: Wann, wo und wie willst du zupacken und in Gemeinschaft, alleine oder deinem Charisma entsprechend „Landschaftspflege“ in und für die Seelsorgeeinheit machen, weil dir eine Kirche, eine Kapelle, ein Wegkreuz, ein Flurstück, ein Projekt, eine Idee am Herzen liegt, die unbedingt in deinen Augen angegangen werden sollte?
Die SE ist offen für kreative Umsetzungen, unterstützt nach Möglichkeiten gerne dabei und feiert dein Engagement schon jetzt! 😊
Käppelefest in Eigeltingen – Glaube, Gemeinschaft und gute Begegnungen
Am Sonntag, den 11. Mai 2025, versammelten sich zahlreiche Gläubige um 17 Uhr zur traditionellen Flurprozession am Käppele. Viele begleiteten den Weg zum Feldkreuz betend und singend – getragen von einem spürbaren Miteinander und einer Atmosphäre der Dankbarkeit.
Im Anschluss lud das Gemeindeteam zum gemütlichen Beisammensein ein. Bei Essen, Getränken und vielen Gesprächen klang der Abend in fröhlicher Gemeinschaft aus.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben!
Pilotprojekt „Vor-Ort-Erstkommunion“ in der „Pfarrei Neu“
Mehr Eigenregie in den kleinen Kirchen vor Ort (Bild 3 bei Erstkommunion 2025)
Erstkommunion in der Kirche St. Petrus und Catharina in Honstetten
Durch die neu organisierten Groß-Pfarreien wird es immer wichtiger, etwas mehr in Eigenregie in den Kirchen vor Ort durchzuführen, damit die Gemeinschaft nicht verloren geht und weiterhin Leben in der Kirche ist.
Wir haben uns dazu entschieden, eine externe Kommunion mit unseren 6 Kindern aus Honstetten, Reute und Rorgenwies im kleinen Kreis in unserer Heimatkirche zu machen.
Bedingung war, der Termin ist nicht frei wählbar, sondern muss sich in den laufenden Gottesdienstplan einfügen und wird dann statt der regulären Eucharistiefeier stattfinden. Das war für uns absolut nachvollziehbar und passend. Da wir alle sehr im Ort integriert sind und auch Vereinsmenschen sind, war es uns ein großes Anliegen, mal wieder eine Kommunion in Honstetten mit den örtlichen Vereinen (Kirchenchor, Musikverein) durchzuführen.
Nach Rücksprache mit den Kindern war schnell klar - ja, das wollen die Kinder und da es ihr wichtiger Tag ist und es nur darum geht, stand das Vorhaben fest: Wir machen das 😊
Die Kinder fühlen sich einfach in ihrer Heimatkirche am wohlsten und haben sich so gefreut, die erste heilige Kommunion in ihrer gewohnten Umgebung empfangen zu dürfen. Auch die Resonanz im ganzen Ort war sehr positiv.
Herr Pfarrer Lipinski hat uns Katechetinnen über die ganze Vorbereitungszeit unterstützt und uns sein Vorbereitungsskript gegeben, außerdem gab es wichtige, gemeinsame Stationenmessen an wichtigen Tagen des Kirchenjahres (Advent, Weihnachten, Aschermittwoch, Karwoche, Ostern) für die gesamte Seelsorgeeinheit. Lediglich die Probe für den großen Tag haben wir in Eigenregie durchgeführt.
Es war ein gelungenes Fest und wir danken auf diesem Weg noch mal allen Beteiligten, die uns das ermöglicht haben.
Kristina Müllerleile
Fasteneintopf am Sonntag, 30.03.2025
Suppensonntag im Josefsheim in Nenzingen
Im zweijährigen Wechsel mit Orsingen war dieses Jahr wieder einmal Nenzingen an der Reihe, den Suppensonntag auszurichten. Nach dem Gottesdienst, der passenderweise um halb elf begonnen hatte (auch vielleicht der Zeitumstellung geschuldet!), ließen sich viele Gemeindemitglieder auf die Einladung ein, gleich anschließend ins Josefsheim zu kommen und sich zum gemeinsamen Essen zu treffen.
Die Tische waren bereits einladend gedeckt und bald konnten die Schüsseln und Teller gefüllt werden mit dem leckeren Gemüseeintopf – wahlweise mit oder ohne Speck, dazu frisches Brot. An allen Tischen wurde lebhaft geplaudert und es herrschte eine frohe Stimmung. Es war fast wie beider Brotvermehrung: „Alle aßen und wurden satt“ – nur blieben keine 12 Körbe übrig.
Ein herzliches Dankeschön!
Wir haben uns sehr gefreut, dass der Fasteneintopf am Suppensonntag so gut angenommen wurde und wir danken allen Gästen, die dazu beigetragen haben, dass wir ca. 510 € an die Obdachlosenhilfe Jakobushof in Böhringen für die medizinische Versorgung überweisen können. Vielen Dank!
Gemeindeteam St. Ulrich Nenzingen
Erstkommunionbeichten 29.03.25
Am Samstag, den 29.03.2025 war es soweit.
24 Kommunionskinder aus dem oberen Hegau (Heudorf, Eigeltingen, Rorgenwies, Reute, Honstetten), trafen sich bei wunderschönem Wetter in Rorgenwies bei der Wallfahrtskirche zu den Erstkommunionbeichten.
Die Beichten sind ein wichtiger Bestandsteil zur Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion. Hierbei geht es um die Versöhnung mit Gott und um seine Sorgen und eventuelle Lasten loszuwerden und vor Gott zur Sprache zu bringen. Fröhliche Gesichter zeugten von einer tollen Atmosphäre und himmlischen Frieden.😊
Anschließend wurden die Kids mit einem tollen Picknick im Pfarrgarten belohnt, wo sie noch alle gemeinsam spielen und lachen konnten.
Jetzt kann der große Tag kommen, auf den gut vorbereitete Kommunionkinder sich schon sehr freuen.
Pfarrgartennutzung Heudorf 2025
Mit dem Frühjahr kann der Kindergarten Heudorf sein Programm im Freien erweitern. Die Tage konnte Pfarrer Lipinski als Vertreter der Seelsorgeeinheit dem Kindergartenteam und einer Kinderschar den Schlüssel für den Pfarrgarten Heudorf übergeben. Damit ist der Garten künftig an den Kindergarten der Gemeinde Eigeltingen-Heudorf verpachtet und kann zur großen Freude der Kinder mit Leben, Toben und Kinderlachen gefüllt werden. Beide Seiten sind dankbar für das unkomplizierte und engagierte Miteinander, die Unterstützung seitens der Pfarrpfründeverwaltung in Freiburg und alle freuen sich über die gemeinsame win-win Situation.
Den Kindern und Erzieherinnen wünschen wir seitens der Kirchengemeinde viel Freude und einprägsame Erlebnisse im neuen Gartendomizil!
Wallfahrtsmesse Rorgenwies 2025
Mit Maria Jesus besuchen
Wer aufmerksam durch die Ortschaften des Krebsbachtals fährt, sieht hier und da das Emblem der Wallfahrtskirche Maria Rorgenwies. Ruhig und gelassen sitzt Maria und bei ihr auf dem Schoß das Jesuskind; gleichsam so, als ob sie sagen wolle: Ich warte auf dich, komm mich besuchen, wann es dir passt. Schau doch einfach mal vorbei: ob untertags zu einem kurzen Besuch oder komme die knappe Stunde am Freitagabend und schütte mir dein Herz aus (i. d. R. am ersten Freitag des Monats; siehe Link: Alle Termine). Erzählen wir gemeinsam Jesus von deinen Anliegen, Bitten, Sorgen, Nöten oder von deiner Dankbarkeit: einfach von all´ dem, was dich gerade bewegt und beschäftigt.
In der Winterzeit, solange es draußen dunkel ist, wollen wir die Wallfahrtsmessen künftig bei Kerzenschein feiern. Die Fotos lassen die stimmungsvolle Atmosphäre bereits erahnen – herzlichen Dank den Organisatoren! Die Messe schließt mit einer kurzen Zeit der Aussetzung des Allerheiligsten und einem Lichtgang mit Kerzen und musikalischer Umrahmung, endet schließlich mit dem sogenannten Gebet „Engel des Herrn“.
In der Sommerzeit findet statt des Lichtgangs eine Lichterprozession zum Gnadenbrunnen statt. Unterhalb der Kirche geht es über einen kurzen Wiesenweg zum sogenannten Gnadenbrunnen. Dort folgt dann ebenfalls o. g. Gebet und ein Marienlied zum Abschluss. Bei guter Witterung wird man sogar mit einem tollen Alpenblick belohnt.
Probieren Sie die wohltuende Stunde gerne aus und lassen Sie sich von Maria auf ganz eigene Weise beschenken, wenngleich Jesus Christus gebührend im Mittelpunkt steht: eben mit Maria Jesus besuchen.
Sternsinger Nenzingen 2025
Nachdem wir lange Zeit nur 7 Anmeldungen hatten, wurde unsere Hoffnung doch noch belohnt und es meldeten sich noch Kinder an, die beim Sternsingen dabei sein wollten. So kam die erfreuliche Anzahl 15 Kinder zusammen und wir konnten 4 Gruppen bilden. Am Morgen des 3. Januar trafen wir uns im Josefsheim. Die Gewänder und Texte waren beim Vorgespräch im Dezember schon verteilt worden, so dass –nachdem alle angezogen waren – die Gruppen in ihre Bezirke losgeschickt wurden. „Geht mit Gottes Segen und bringt den Segen in die Häuser“ – dieser Wunsch wurde ihnen mitgegeben. Zum Glück war das Wetter trocken und sonnig, wenn auch kalt. Die erste Station für eine Gruppe war gleich der nebenan liegende Kindergarten, wo die Kinder und Erzieherinnen am Zaun schon warteten.
Gegen 13 Uhr trafen sich alle wieder im Josefsheim, um sich mit einer Gemüsesuppe aufzuwärmen, bevor es weiterging bis zum Abend. Nach und nach trudelten die Gruppen ein, beladen mit vielen Süßigkeiten, aber auch die Spendenkassen waren gut gefüllt. Nachdem sich alle gestärkt hatten mit Pizzabrötchen und Getränken, war der erste Tag schon geschafft und es ging nach Hause.
Der zweite Tag verlief genauso problemlos. Wieder gab es eine Stärkung und Pause zur Mittagszeit und ein leckeres Pasta-Abendessen, bei dem eifrig erzählt wurde. Nach eigenen Regeln verteilten die Gruppen ihre Süßigkeiten und stolz auf die erreichte Spendensumme an den beiden Tagen gingen Sternsinger und Betreuer zufrieden und glücklich nach Hause. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kindern und Jugendlichen, die dieses Jahr als Sternsinger dabei waren.
Wir waren glücklich, dass es 4 Gruppen gab und freuten uns über ihr Engagement, ihre Begeisterung und Ausdauer bei diesem Einsatz. Ebenso sind wir dankbar für die Unterstützung, die wir erleben durften beim Einkleiden und Verköstigen der Gruppen und für den Fahrdienst zu den Außenbezirken. Ein Vergelt’s Gott sagen wir auch Ihnen allen, die unsere Sternsinger freundlich aufgenommen haben und für alle Spenden.
-Gemeindeteam Nenzingen-
Krippenspiel Honstetten 2024
„Am 21.12.2024 fand unser beliebtes Krippenspiel in der Pfarrkirche in Honstetten statt. Unter Anleitung von Vroni und Irmi lernten die Kinder fleißig ihre Texte und trugen diese mit Begeisterung vor. Die Kirchenbesucher waren zum Mitsingen eingeladen, was eifrig befolgt wurde.
Im Anschluss lud die Familie Jäger zur Eröffnung des Adventsfensters ein gemeinsam mit dem Gemeindeteam. So war für das leibliche Wohl der Besucher rundum gesorgt. In der schön dekorierten Pfarrscheune klang zu später Stunde dann der Abend aus.“
Interaktives Wegkreuz 2024
Der „Mensch vor dem Kreuz 2007“: Diese Szene ist mir in all den Jahren nie aus dem Kopf gegangen. Da stellt sich ein Mann vor ein ganz normales Wegkreuz an einer Landstraße, unterhält sich augenscheinlich mit dem Heiland, kniet nach einer Weile nieder und beendet seine Zwiesprache mit dem Kreuzzeichen. Daraufhin geht er seines Weges. Drumherum Alltagstreiben, Autos, Weidetiere, Spaziergänger.
Im ersten Augenblick mag das zunächst ein bisschen verwundern, aber es verbirgt sich vermutlich etwas ganz Tiefes dahinter: Wie dieser Mann dürfen auch wir unseren Glauben im Alltag integrieren – nicht nur in einem Kirchengebäude, sondern mitten auf offener Straße; weniger um gesehen zu werden, sondern vielmehr deshalb, weil es ein inneres Bedürfnis sein kann, all´ das vor Jesus Christus zu bringen, was einen gerade beschäftigt oder was man auf dem Herzen hat „ohne Umwege“ direkt an Ort und Stelle wie vor so einem Wegkreuz: von bitten, loben, danken, schimpfen, jammern, erzählen kann alles dabei sein…um dann wieder verstärkt, besser oder gelassener Aufgaben nachzukommen, Mitmenschen zu begegnen und das Leben zu gestalten.
Aus diesem Grund kam mir die Idee eines interaktiven Wegkreuzes: es sollte mitten im Ort an einer Stelle sein, die von jung bis alt frequentiert ist. In Folge waren bald ein paar großherzige Spender von nah und fern gefunden, welche Gefallen an dieser Idee hatten, sodass das Projekt umgesetzt werden konnte (ohne dass finanzielle Mittel der SE oder Pfarrei notwendig gewesen wären, was mir wichtig war). Vielen, vielen Dank und vergelt´s Gott allen Spenderinnen und Spendern!
Das interaktive Wegkreuz gestaltet sich wie folgt: Eine solide Steinplatte trägt ein großes Kreuz mit moderner Jesusfigur. Schräg dahinter ist ein goldfarbenes Kreuz, welches die Auferstehung symbolisiert, montiert. Links daneben prangt ein Sandstein, der für die Schöpfung und all´ das Irdische steht, was das Leben ausmacht und was verwandelt werden darf, immer mehr zum Reich Gottes werdend. Als Bindeglied zwischen Irdischem und Kreuz/Auferstehungskreuz steht eine Laterne, deren Licht – Christus – unser Leben licht und hell werden lassen will.
Dazu ist eine passende Kerze im Pfarrbüro für 5 Euro erwerbbar. Es sind 6-Tages-Brenner, die von jedem – gleich welcher Konfession – gekauft werden können. In einem Kalender wird erfasst, wann Ihre/Deine Kerze 6 Tage lang brennen wird in den je eigenen Anliegen – eben ein interaktives Wegkreuz. Machen wir es wie der „Mensch vor dem Kreuz 2007“ – ganz gleich, ob mit oder ohne Kerze, ganz gleich, ob 2 oder 5 Minuten, ganz gleich, ob sporadisch oder täglich.
Mariä Himmelfahrt 15.08.2024
Ein (kräuter-)freudiges Fest für Leib, Seele und Geist
Dieses Jahr wurde die Wallfahrtsmesse am Hochfest Mariä Himmelfahrt gefeiert. Ca. 40 Leute feierten diesen Anlass im Rahmen einer Messe vor dem Rorgenwieser Gnadenbild mit. An diesem Tag wird gefeiert und geglaubt, dass Gott Maria als erlösten Menschen mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen hat und in ihrer Ganzheit als Person bei Gott ist. Das ist auch der Weg, den wir alle gehen dürfen, wenn wir an Ende unseres irdischen Lebens angelangt sind und in Gottes Ewigkeit hinüberwandeln dürfen, wenn wir das wollen.
Die Kräuterbüschel, die an diesem Tag gesegnet werden, enthalten Kräuter und Pflanzen, die all das versinnbildlichen. Schon die Zahl weist darauf hin: sieben oder neun Kräuter (drei mal drei) oder zwölf (für die Apostel) oder gar 77 sind möglich. Fast jede einzelne Pflanze hat eine bestimmte Bedeutung: Die Mitte bilden Rose (Maria) und Lilie (Josef). Rosmarin soll zum guten Schlaf verhelfen, Salbei zu Wohlstand, Weisheit und Erfolg. Wermut verspricht Kraft, Mut und Schutz, Minze Gesundheit. Arnika schützt gegen Feuer und Hagel. Für Glück und Liebe steht die Kamille, Getreide für das tägliche Brot. – Uraltes Wissen findet somit Einklang mit den christlichen Festen wird als Teil von Gottes Schöpfung nutzbar und heilsam für die Menschen.
Im Anschluss an die Lichterprozession zum Gnadenbrunnen wurde der sogenannte „Engel des Herrn“ gebetet. Dabei wird daran gedacht, dass Maria ganz auf Gottes Pläne vertraut hat, auch wenn sie nicht unbedingt wusste, in welche Richtung ihr Leben und das ihres Sohnes führen wird. So kann sie auch heute Fürsprecherin bei Gott für Mütter und grundsätzlich für Menschen sein, die in ihren verschiedenen Lebenslagen – Höhen wie Tiefen – sich vertrauensvoll an Gott wenden.
Im Pfarrgarten wurden schließlich noch beschriftete Holzscheite von der Aktion „Lege DEINEN Holzscheit unter dem Kreuz ab“ verbrannt. Denn viele Menschen tragen während des Alltags manches „Päckchen“ mit sich. In Nenzingen in der Pfarrkirche gibt es im Eingangsbereich ein überdimensionales Kreuz. Es bietet sich an, dort seinen Ballast abzuladen: Alles, was einen beschäftigt, bedrückt, darf bei Jesus Christus symbolisch abgeladen werden. Er ist für uns (und unsere Last) am Kreuz gestorben, um uns zu erlösen und damit auch um uns zu „erleichtern“, ein Leben in Frieden und Freude zu schenken. Diese Scheite wurden nun verbrannt – wie passend zu Mariä Himmelfahrt.
Das gesellige Beisammensein durfte natürlich nicht fehlen und wurde bei Kräuterlikör – passend zum Marienfeiertag und der Kräuterbüschelsegnung – und kühlen Getränken. Bei einem tollen Sommerabend, Feuer und gelöster Stimmung klang der Dank mit vielen dankbaren Gesichtern aus.
FaceTime mit der Landschulheimklasse 2024
Wir, die Klasse 7b (damals 6b), besuchten im Landschulheim am Donnerstag, 18. Juli 2024 die Seelsorgeeinheit Krebsbachtal/Hegau in Nenzingen. Der Nachmittag startete im Pfarrheim. Dort erwartete uns Herr Pfarrer Lipinski freudig. Wir fingen gleich an zu proben, da wir zwei kurze selbstgeschriebene Szenen im Gottesdienst über Mobbing und den Hl. Arnulf aufführen wollten.
Anschließend kam die Frage auf, wer das Essen für uns kocht. Vier Klassenkameraden meldeten sich. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Währenddessen spielte der Rest Werwolf oder Fußball auf der großen Wiese des Pfarrheims. Nach dem Essen gingen wir in die Kirche und feierten dort einen schönen Gottesdienst mit Herrn Pfarrer Lipinski und 4 Ministranten. Weihrauch durfte natürlich nicht fehlen. Toll! Unser ehemaliger Klassenlehrer, Herr Götz, sagte, dass er das noch nie in einem Landschulheim erlebt hätte und er fand es sehr schön. Nach dem Gottesdienst fuhren wir wieder mit dem Zug zurück in die Jugendherberge und schliefen nach einem erlebnisreichen Tag erschöpft ein.
Vielen Dank Herrn Pfarrer Lipinski und natürlich den beiden Lehrkräften Frau Alshut und Herrn Götz.
Die Klasse 7b der Heimschule Lender aus Sasbach Von Maxime Meier
Ministrantenausflug 05.07.2024
Am Freitag den 05.07.2024 unternahmen die Ministranten der Seelsorgeeinheit Krebsbachtal-Hegau und Betreuern einen Ausflug.
Treffpunkt war das Pfarrhaus in Honstetten und von dort aus wanderte die Gruppe durch den Wald nach Rorgenwies zum Freizeitheim.
Unterwegs sammelten die Kinder zum Thema Schöpfung Gegenstände, die dann als Bild in der Wallfahrtskirche Rorgenwies ausgelegt wurden.
Das anschließend gereichte Stockbrot und andere Leckereien vertrieben den Kindern den Hunger. Es war ein toller Tag, bei dem alle beteiligten viel Spaß hatten und viel gelacht wurde.
Patrozinium Orsingen 30.06.2024
Am 30.06.2024 feierte die Kirchengemeinde Orsingen das Patrozinium der Kirchenfürsten Petrus und Paulus. Nach ursprünglich schlechten Wetterprognosen konnte das Kirchenfest doch in gewohnter Weise gefeiert werden.
Zunächst trafen sich Musikverein, Feuerwehr, Vertreter der örtlichen Vereine und des Gemeinderates zum gemeinsamen Antreten. Nach einem festlichen Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Lipinski und Pfarrer Zinke und der musikalischen Gestaltung durch den Kirchenchor mit der Tittel-Messe führte traditionsgemäß die Prozession über die Nenzinger-, Haupt, Eigeltinger- und Mühlenstraße zurück zur Kirche. Hier wurde mit dem „Tantum Ergo“ und dem „Großer Gott wir loben Dich“ der kirchliche Teil der Feier beendet.
Im Anschluss stand die KJO in den Startlöchern, um die Besucher mit Grillwürsten, Steaks und Getränken zu versorgen und man hatte die Gelegenheit, in geselliger Runde beieinander zu verweilen.
Patrozinium Honstetten 23.06.2024
Am Sonntag, den 23.06.2024 feierten wir unser jährliches Patrozinium zu Ehren unserer Patronen St. Petrus und St. Catharina.
Der Festgottesdient, zelebriert von Herrn Pfarrer Lipinski, wurde vom Kirchenchor feierlich umrahmt. Die anschließende Prozession durchs Dorf führte der Musikverein Honstetten an. Auf dem Gelände hinter dem alten Rathaus fand dann die weltliche Feier statt, welche auch zugleich unser Dorffest ist. Ein kleines Kinderprogramm, organisiert vom Kindergartenteam, sorgte für Spaß bei den Jüngsten.
Für Kaffee und Kuchen war die Kfw Honstetten e.V. zuständig und die Bewirtung übernahm diese Jahr die freiwillige Feuerwehr Honstetten.
Allen beteiligten sagen wir auf diesem Weg noch einmal herzlich Danke für das Mitwirken und die Organisation. Es war für alle die teilgenommen hatte ein sehr schöner Tag.
Fronleichnam 2024
Nachdem die vergangenen Jahre Fronleichnam in den drei größten Gemeinden der Seelsorgeeinheit stattfand, gab es dieses Jahr eine Änderung. Im Pfarrgemeinderat wurde beschlossen, dass unter den sich verändernden Umständen die Gemeinde das Fest ausrichten möge, welches Kapazitäten, Ressourcen und Zeit aufbringen könne. So haben sich die kleineren Orte Rorgenwies, unser Wallfahrtsort, und Heudorf zusammengetan. Das ehrgeizige Ziel, neben der festlichen Messe, dem Hochamt in der Wallfahrtskirche, vier Stationsaltäre entlang des Prozessionsweges mit Blumenteppichen zu gestalten und aufzubauen, wurde sich vorgenommen und entsprechend umgesetzt. Zur Freude der Mitfeiernden wie zur Ehre Gottes hat alles gut geklappt – selbst das Wetter spielte im richtigen Moment mit, sodass wir nach kurzer, gemeinsamer Überlegung am Ende der Festmesse den Schritt nach draußen wagten. Erleichterung war spürbar, als sich die dankbar und gutgelaunte Bevölkerung auf den Weg machte und in verschiedenen Anliegen für die Gemeinde und das Wohlergehen vor Ort und in den Ortschaften betete, aber auch die Bewahrung der Schöpfung und den Frieden der Welt in den Blick nahm und dafür Jesus um seinen Segen bat – gelebter Alltagsglauben.
Herzlichen Dank an dieser Stelle allen fleißigen Helfern vor Ort! Wir sind gespannt, welche Gemeinde der Seelsorgeeinheit nächstes Jahr dieses traditionell und doch spritzig moderne sowie humorvolle Fest ausrichten wird.
Erstkommunion Orsingen-Nenzingen 2024
EKO 2024 Rückblick – ein ganzheitlich persönlicher Rückblick
Endlich war es soweit. Die Erstkommunionkinder, die sich nun mehrere Monate auf ihren großen Tag vorbereitet hatten, durften ihn am 06 + 07. April feiern. Sie traten mit der Gemeinde, ihren Eltern, ihrer Familie und ihren Freunden das erste Mal an den Tisch des Herrn und durften die heilige Kommunion empfangen. Lange und sehr intensiv haben Sie sich gemeinsam mit ihren Katecheten und Katechetinnen darauf vorbereitet, sind zusammengewachsen und haben gelernt „Mutig den Weg mit Jesus zu gehen“. An diesem Tag waren die Kinder nicht am Ziel, sondern an einem Teilabschnitt des langen Weges, der Jesus mit uns geht, angekommen und haben für sich selber entschieden, dass sie ihren Weg weiter mit Jesu gehen wollen.
„Mutig mit Jesus unterwegs – einfach mal den Mund nicht halten“ oder auch „Du bist da“ so lautete das Thema durch die Kommunionsvorbereitung. Alle Kinder sind einzeln und doch zusammen diesen Weg bis zum großen Tag gegangen.
Vereinzelte Teilabschnitte der jeweiligen gemeinsamen Stunden waren z. B. die Geschichte eines lebendigen Steines der Stadtmauer von Jericho zu hören, der von dem blinden Bartimäus erzählte. Dieser saß tagein, tagaus an der Stadtmauer wurde beschimpft und sie versuchten ihn zu vertreiben. Doch eines Tages kam Jesu in die Stadt. Der blinde Bartimäus erkannte ihn ohne ihn gesehen zu haben und lief auf ihn zu, nachdem dieser ihn gerufen hatte. Durch den Glauben an Gott konnte Bartimäus wiedersehen und ging den Weg mit Jesu mit. Durch diese Geschichte haben die Kinder gelernt, dass auch wir mit Gott an der Seite unseren Weg einfacher gehen können.
In einer anderen Stunde haben sich die Kinder gefragt, wie man denn am besten mit Jesu sprechen kann, damit er uns versteht und uns auf unserem Weg begleiten kann. Ein Beispiel dafür war die Kreuzkörperübung. Wir sprechen mit dem ganzen Körper. Wenn wir unsere Arme ausbreiten, bildet der Körper ein Kreuz. Die Hände nach außen und der Kopf nach oben, das sind die beiden wichtigsten Richtungen im Leben. Im Herz treffen sich die beiden Achsen. Sie haben gelernt, wie man durch verschiedene Arten mit Jesu sprechen bzw. beten kann, wie z. B. durch Wörter oder auch Lieder.
Außerdem haben sie sich mit dem letzten Abendmahl und der Bedeutung des Brotes bis zur Wandlung beschäftigt. Sie sind die verschiedenen Stationen durchgegangen vom Korn in der Erde, über das Wachsen, bis hin zur Ernte. Sie durften selber Brot backen, um sich die Verwandlung deutlichst vor Augen zu führen. Sie durften erfahren, dass Brot Leben bedeutet und warum das die Wahl Jesu war. Sie haben gelernt, dass im Brot ein Geheimnis steckt, nämlich das Geheimnis vom Wachsen, der Reifung und der Wandlung.
Und sie haben sich auch mit dem Erkennen, der Vergebung und der Versöhnung beschäftigt z. B. durch das Bauen einer Versöhnungsbrücke, unter die sie ihre belastenden Dinge legen konnten und die positiven Dinge auf die Brücke legen durften. Durch die Gespräche in der Gruppe haben sie über viele Formen der Vergebung gesprochen, ob in Familie, Umwelt, Schöpfung oder der Beziehung zu Freunden. Sie haben gelernt, dass wir Gott allezeit um Vergebung bitten können und er uns unsere Sünden vergeben kann.
Freiluftgottesdienst Herpele 2024
Der erste Freiluftgottesdienst fand auf dem Herpele bei Nenzingen mit einem tollen Rundumblick in den Hegau, über den Bodensee bis hin zu den Alpen statt. Es waren knapp 100 Leute bei frühlingshaft frischen Temperaturen anwesend. Bei herrlichem Alpenpanorama konnte ein schöner und besinnlich sowie stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert werden. Die erfüllte Stimmung, die uns mit Mose und Jesus sinnbildlich gesprochen auf den Berg Sinai und Tabor geführt hat, durfte im Anschluss bei Seelen von Lindenwirts und Stockbrot am Feuer durch die Landjugend weiterklingen. So wurde der Abend bei Lagerfeuer und kulinarischen Köstlichkeiten sowie tollen Gesprächen beendet. Der Dank gilt allen Beteiligten, die auf irgendeine Weise zum Gelingen des Abends beigetragen haben!
„Freiluftandachten und -messen 2024 – querbeet durch das Krebsbachtal“ Mit diesem Titel, unter dieser Überschrift wollen wir als Christen unserem Glauben neuen Schwung und Pepp verleihen, lebensnahe Impulse zum Nachdenken und Kraftschöpfen auf uns wirken lassen, uns von Gott mit einer naturnahen, himmlischen Kraftquelle beschenken lassen. Zugleich sollen kirchenfernere oder ausgetretene Menschen angesprochen werden, die vielleicht mit der Institution hadern, aber nicht mit dem Glauben an Gott. Als niederschwelliges Angebot, das die Menschen dort abholt, wo sie sich tatsächlich aufhalten, wollen die mehrheitlichen Freiluftgottesdienste mit anschließendem gemütlichen Beisammensein alle Interessierte im Krebsbachtal und darüber hinaus ansprechen und einladen. Weitere Infos gibt es auf ausgelegten Flyern und im Türöffner.
