Bildergalerien
Gemeinsam durch den Mai: Maiandacht am historischen Käppele bei der Lochmühle
Am Sonntag, den 3.5.26 versammelten sich rund 30 Gläubige zu einer besonderen Maiandacht an einem Ort, der Geschichte atmet: dem „Käppele“ bei der Lochmühle. Bei herrlichem Maiwetter durften wir einen stimmungsvollen Nachmittag erleben, der von einer fröhlichen und zugleich andächtigen Gemeinschaft geprägt war.
Pfarrer Lipinski gestaltete die Andacht gemeinsam mit drei Ministranten. Auch ohne instrumentale Begleitung war der Abend erfüllt: Die Gemeinde stimmte kräftig in die Lieder ein und verlieh der Feier einen sehr persönlichen und herzlichen Charakter. Das liebevoll mit Blumen und Kerzen geschmückte Käppele – ein Kleinod, dessen Ursprünge bis ins 15./16. Jahrhundert zurückreichen – bildete dabei eine wunderbare Kulisse. Besonders der Blick auf die Statue der Himmelskönigin, die das Jesuskind mit der Weltkugel auf dem Arm trägt, lud zum Innehalten ein.
Ursprünglich war eine Flurprozession zum Feldkreuz geplant. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und aus Rücksicht auf unsere älteren Gemeindemitglieder haben wir uns jedoch dazu entschlossen, den Fußweg an diesem Tag ausfallen zu lassen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch – ganz im Gegenteil!
Bei Grillwurst und Käse sowie kühlen alkoholfreien Getränken und einem Glas Wein blieb noch ausreichend Zeit für den Austausch. Es war schön zu sehen, wie Jung und Alt – von Familien mit Kindern bis zu unseren Senioren – gemeinsam den Tag ausklingen ließen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses schönen Nachmittags beigetragen haben – sei es durch die Vorbereitung des Blumenschmucks, die Mithilfe bei der Verpflegung oder einfach durch das Dabeisein und Mitbeten.
Das Gemeindeteam Eigeltingen
Ministrantenausflug 2025 der Seelsorgeeinheit
Am Samstag, den 19. Juli 2025, machten sich 46 Ministrantinnen und Ministranten unserer Seelsorgeeinheit gemeinsam mit vier Begleitpersonen und Pfarrer Jan Lipinski auf den Weg zu einem spannenden und ereignisreichen Ausflug. Schon die Fahrt im komfortablen Reisebus war geprägt von fröhlicher Stimmung und Vorfreude auf den Tag.
Am Vormittag besuchten wir den Seepark Pfullendorf, wo sich die Gruppe in zwei Teams aufteilte: Während rund zwei Drittel der Minis ihr Geschick auf den kreativen Bahnen des Abenteuergolfs erprobten, zeigten die anderen ihr Talent beim Fußballgolf. Nach dem sportlichen Vergnügen stärkten wir uns bei einem gemütlichen Picknick im Grünen und sammelten neue Energie für den weiteren Tag.
Am Nachmittag stand Kultur auf dem Programm: Das imposante Kloster Salem öffnete uns seine Türen. Bei einer spannenden Führung entdeckten wir den Garten, die historischen Pferdeställe, den ehrwürdigen Bet- und Speisesaal und den eindrucksvollen Kreuzgang. Ein echtes Highlight war die spontane Einladung zur Besichtigung der prächtigen Sakristei und Schatzkammer des Münsters. Der freundliche Mesner führte uns voller Begeisterung durch sein "Heiligtum" und ließ uns an seinem reichen Wissen teilhaben – ein besonderer Moment, der allen in Erinnerung bleiben wird.
Zurück in Orsingen ließen wir den Tag bei einem fröhlichen Pizzaessen gemeinsam ausklingen. Bei ausgelassener Stimmung tauschten wir uns über die vielen Erlebnisse des Tages aus.
Den feierlichen Abschluss bildete ein Gottesdienst in der Kirche in Orsingen, an die vielen Minis teilnahmen. Besonders erfreulich war, dass neun Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Seelsorgeeinheit den Gottesdienst mitgestalteten und so den Tag würdig beschlossen.
Der Ausflug war ein voller Erfolg und bot viele gemeinsame Erlebnisse, gute Stimmung und echten
Zusammenhalt. Vielen Dank an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben!
Wetten dass!? Streuobswiese go´s Europapark
Wer um die Wallfahrtskirche Rorgenwies unterwegs ist, kennt auch den Weg zum Gnadenbrunnen. Dort kommt man an einer saftigen Wiese vorbei, deren Grashöhe problemlos Tiere und Kinder überragen würde. Es wuchert soweit das Auge reicht. Die Kirchengemeinde kostet das einmalige jährliche Mulchen eine ordentliche Stange Geld. Geld, das man stattdessen vor allem für Menschen vor Ort einsetzen könnte.
So kam mir die Idee: Wie gewinne ich die Rorgenwieser oder Leute aus dem Krebsbachtal für´s Mähen oder Mulchen der großen Wiese und das 2-3 Mal im Jahr und verbinde das mit einem wertschätzenden Dankeschön passender Art? – An Pfingsten war es dann so weit und am Ende des Hochamts schlug ich der Bevölkerung meinen humorvoll präsentierten Deal vor: Findet in zwei Wochen eine Lösung für die Wiese und ich setze den sonst notwendigen Betrag des professionellen Mähenlassens passend für euch um!
Das packte wohl den Ehrgeiz der älteren Minis von Rorgenwies, sodass direkt nach der Messe eine Ortsbegehung und Planung stattfand. Wäre kein Feiertag gewesen, hätten die Jungs wohl direkt losgelegt😉 Mit Rat und Tat der Väter war der Plan schnell klar und einige Tage später wurde bei sommerlicher Hitze mit leckeren Fleischkäsweckle ein Vormittag lang gemäht und gefuhrwerkt. Schweißtreibend, aber mit einer großen Gaudi war das Werk vollbracht. Die jungen Leute taten etwas zur Gemeinschaftsstärkung, powerten sich aus und bekommen natürlich ihren Wunsch erfüllt: gesponserter Ausflug in den Europapark.
Die Rorgenwieser Bevölkerung, die Wallfahrer und ich sind richtig stolz auf euch und wir sagen alle: DANKE! Merci vielmals! 😊
Der 2. Schnitt steht dann im September an😉
Sommerliche Segensgrüße
Pfr. Jan Lipinski
PS: Wann, wo und wie willst du zupacken und in Gemeinschaft, alleine oder deinem Charisma entsprechend „Landschaftspflege“ in und für die Seelsorgeeinheit machen, weil dir eine Kirche, eine Kapelle, ein Wegkreuz, ein Flurstück, ein Projekt, eine Idee am Herzen liegt, die unbedingt in deinen Augen angegangen werden sollte?
Die SE ist offen für kreative Umsetzungen, unterstützt nach Möglichkeiten gerne dabei und feiert dein Engagement schon jetzt! 😊
Käppelefest in Eigeltingen – Glaube, Gemeinschaft und gute Begegnungen
Am Sonntag, den 11. Mai 2025, versammelten sich zahlreiche Gläubige um 17 Uhr zur traditionellen Flurprozession am Käppele. Viele begleiteten den Weg zum Feldkreuz betend und singend – getragen von einem spürbaren Miteinander und einer Atmosphäre der Dankbarkeit.
Im Anschluss lud das Gemeindeteam zum gemütlichen Beisammensein ein. Bei Essen, Getränken und vielen Gesprächen klang der Abend in fröhlicher Gemeinschaft aus.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben!
Wallfahrtsmesse Rorgenwies
Mit Maria Jesus besuchen
Wer aufmerksam durch die Ortschaften des Krebsbachtals fährt, sieht hier und da das Emblem der Wallfahrtskirche Maria Rorgenwies. Ruhig und gelassen sitzt Maria und bei ihr auf dem Schoß das Jesuskind; gleichsam so, als ob sie sagen wolle: Ich warte auf dich, komm mich besuchen, wann es dir passt. Schau doch einfach mal vorbei: ob untertags zu einem kurzen Besuch oder komme die knappe Stunde am Freitagabend und schütte mir dein Herz aus (i. d. R. am ersten Montag des Monats; siehe Link: Alle Termine). Erzählen wir gemeinsam Jesus von deinen Anliegen, Bitten, Sorgen, Nöten oder von deiner Dankbarkeit: einfach von all´ dem, was dich gerade bewegt und beschäftigt.
In der Winterzeit, solange es draußen dunkel ist, feiern wir die Wallfahrtsmessen künftig bei Kerzenschein . Die Fotos lassen die stimmungsvolle Atmosphäre bereits erahnen – herzlichen Dank den Organisatoren! Die Messe schließt mit einer kurzen Zeit der Aussetzung des Allerheiligsten und einem Lichtgang mit Kerzen und musikalischer Umrahmung, endet schließlich mit dem sogenannten Gebet „Engel des Herrn“.
In der Sommerzeit findet statt des Lichtgangs eine Lichterprozession zum Gnadenbrunnen statt. Unterhalb der Kirche geht es über einen kurzen Wiesenweg zum sogenannten Gnadenbrunnen. Dort folgt dann ebenfalls o. g. Gebet und ein Marienlied zum Abschluss. Bei guter Witterung wird man sogar mit einem tollen Alpenblick belohnt.
Probieren Sie die wohltuende Stunde gerne aus und lassen Sie sich von Maria auf ganz eigene Weise beschenken, wenngleich Jesus Christus gebührend im Mittelpunkt steht: eben mit Maria Jesus besuchen.
Interaktives Wegkreuz
Der „Mensch vor dem Kreuz 2007“: Diese Szene ist mir in all den Jahren nie aus dem Kopf gegangen. Da stellt sich ein Mann vor ein ganz normales Wegkreuz an einer Landstraße, unterhält sich augenscheinlich mit dem Heiland, kniet nach einer Weile nieder und beendet seine Zwiesprache mit dem Kreuzzeichen. Daraufhin geht er seines Weges. Drumherum Alltagstreiben, Autos, Weidetiere, Spaziergänger.
Im ersten Augenblick mag das zunächst ein bisschen verwundern, aber es verbirgt sich vermutlich etwas ganz Tiefes dahinter: Wie dieser Mann dürfen auch wir unseren Glauben im Alltag integrieren – nicht nur in einem Kirchengebäude, sondern mitten auf offener Straße; weniger um gesehen zu werden, sondern vielmehr deshalb, weil es ein inneres Bedürfnis sein kann, all´ das vor Jesus Christus zu bringen, was einen gerade beschäftigt oder was man auf dem Herzen hat „ohne Umwege“ direkt an Ort und Stelle wie vor so einem Wegkreuz: von bitten, loben, danken, schimpfen, jammern, erzählen kann alles dabei sein…um dann wieder verstärkt, besser oder gelassener Aufgaben nachzukommen, Mitmenschen zu begegnen und das Leben zu gestalten.
Aus diesem Grund kam mir die Idee eines interaktiven Wegkreuzes: es sollte mitten im Ort an einer Stelle sein, die von jung bis alt frequentiert ist. In Folge waren bald ein paar großherzige Spender von nah und fern gefunden, welche Gefallen an dieser Idee hatten, sodass das Projekt umgesetzt werden konnte (ohne dass finanzielle Mittel der SE oder Pfarrei notwendig gewesen wären, was mir wichtig war). Vielen, vielen Dank und vergelt´s Gott allen Spenderinnen und Spendern!
Das interaktive Wegkreuz gestaltet sich wie folgt: Eine solide Steinplatte trägt ein großes Kreuz mit moderner Jesusfigur. Schräg dahinter ist ein goldfarbenes Kreuz, welches die Auferstehung symbolisiert, montiert. Links daneben prangt ein Sandstein, der für die Schöpfung und all´ das Irdische steht, was das Leben ausmacht und was verwandelt werden darf, immer mehr zum Reich Gottes werdend. Als Bindeglied zwischen Irdischem und Kreuz/Auferstehungskreuz steht eine Laterne, deren Licht – Christus – unser Leben licht und hell werden lassen will.
Dazu ist eine passende Kerze im Pfarrbüro für 5 Euro erwerbbar. Es sind 6-Tages-Brenner, die von jedem – gleich welcher Konfession – gekauft werden können. In einem Kalender wird erfasst, wann Ihre/Deine Kerze 6 Tage lang brennen wird in den je eigenen Anliegen – eben ein interaktives Wegkreuz. Machen wir es wie der „Mensch vor dem Kreuz 2007“ – ganz gleich, ob mit oder ohne Kerze, ganz gleich, ob 2 oder 5 Minuten, ganz gleich, ob sporadisch oder täglich.